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Soziale, psychische, finanzielle und gesundheitliche Folgen

In Deutschland erleiden jedes Jahr ca. 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Von diesen sind ca. 15 % unter 50 Jahre alt.
 
Die Rehabilitation beginnt, sobald es der Zustand des Patienten zulässt - oft schon am Erkrankungstag. Hier ist die Mobilisation des Patienten von zentraler Bedeutung. Oberstes Ziel ist, die Person so schnell wie möglich in ihr soziales Umfeld zurückzubringen. Berufstätige müssen zügig ihr geregeltes Arbeitsleben wieder aufnehmen.
Während dieser Zeit benötigt der Patient ständige Aufmerksamkeit und intensive Betreuung beim Wiedererlernen des Gehens. Dies ist sehr personalintensiv und sowohl für Therapeuten als auch die Patienten höchst anstrengend.
 
Grundsätzlich wünscht sich jeder Mensch, bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und aktives Leben führen zu können. Der Verlust von Selbständigkeit und die Abhängigkeit von anderen Menschen erschwert oder verhindert sogar die Teilnahme am bisherigen gesellschaftlichen Leben, es besteht die Gefahr, dass der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Dies kann zu sozialer Isolation und psychischen Folgeerkrankungen führen, weil sich der Erkrankte wertlos fühlt und seinen Lebensmut verliert. Dies kann für eine Familie zu einer schweren Belastung werden.
 
Die finanziellen Folgen der Unfähigkeit, sich selbständig fortzubewegen, sind oft schwerwiegend. Sobald eine Person plötzlich auf einen Rollstuhl angewiesen ist, besteht die Gefahr, dass sie ohne ständige Betreuung nicht mehr zurechtkommt. Womöglich gelangt sie mit eigener Kraft nicht in und aus dem Rollstuhl, oder sie muss ihre Wohnung wechseln, um in eine behindertengerechte Umgebung zu ziehen. Im eigenen Haus müssen Türen, Toiletten und Treppen umgebaut oder Rampen und Treppenlifter installiert werden, was erhebliche Kosten verursacht. Steht die Person noch im Arbeitsleben, kann durch das fehlende Einkommen die Existenz der Person oder Familie auf dem Spiel stehen.
 
Für Angehörige ist es ein immenser Unterschied, ob die zu pflegende Person gehen kann oder nicht. Der pflegerische Auf­wand bei gehunfähigen Menschen ist vielfach höher und bestimmt auch, ob die Pflegeperson wei­ter­hin berufstätig sein kann. Ca. 2,5 Mio. Menschen in Deutschland pflegen einen Angehö­rigen. Sie haben bei einer akut auftretenden Pflegesituation nach dem Pflegezeitgesetz das Recht auf 10 freie Tage. Das oberste Ziel der Angehörigen ist es, die kranke Person wieder auf die Beine zu bekommen.
 
Dazu kommt, dass Folgeerkrankungen durch die mangelnde Bewegung begünstigt werden:
  • Muskelabbau - dieser führt zu Osteoporose
  • Lungenentzündung
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen - diese führen zu Bluthochdruck
  • Herzmuskelschwäche - diese führt zur Bildung von Ödemen
  • Dekubitus (Wundliegen)
  • Übergewicht - dies kann Diabetes Typ 2 begünstigen
  • Arthrose
  • Infektanfälligkeit durch Schwächung des Immunsystems
  • Thrombenbildung - Folge: Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie
  • Depression
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